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Impressum

AMiP - Industrial Engineering GmbH

Hauptstraße 2D
A - 2372 Gießhübl

www.amip.at
www.energieausweis-online.at

Geschäftsführer:
DI Martin Rödhammer
Ruth Rödhammer

UID:
ATU61539017

Firmenbuchnummer:
FN 259694 d

AGB’s

 

JUFA: CAMPUS FUTURA

Das Energieerlebniszentrum CAMPUS FUTURA ist in Passivhaus-Bauweise errichtet. Es ist als touristisch genutzte Jugend & Familien- und Seminarbeherbergung geplant. Das Gebäude ist als weitgehend energieautarke Anlage als Aus- und Weiterbildungszentrum für neue Energien eine 1:1 Demo-Einrichtung und soll als Versuchsanlage für Forschungseinrichtungen und Industriepartner dienen.

Alle wesentlichen technische Gebäudezustände (Temperaturen je Raum, Raumnutzungszeiten, Energiegewinne/verluste, etc.) und Aktoren sind über die Gebäudeleittechnik auswert- und steuerbar. Jeder Gast kann mit seiner ID-Card seine persönliche Energiebilanz jederzeit abrufen. Zusätzlich kann jeder Besucher mit den spielerisch gestalteten (alternativ)energie-Einrichtungen experimentieren.

Die Firma AMiP ist als Förderpartner der JUFA in diesem Projekt aktiv und betreibt als Bauphysikspezialist die Fördereinreichungen und Zertifizierungen des Gebäudes.

 

BAUKÖRPER UND BAUWEISE:

Das gesamte Gebäude „CAMPUS FUTURA“ gliedert sich in 4 Gebäudeteile: Der Energie-Akademie (Haus A), dem Versorgungs- und Infrastrukturbereich (Haus D) und den angegliederten Unterkünften und Zimmerbereichen (Haus B und Haus C). Die gesamte Anlage ist als Passivhaus konzipiert! Dabei wurden folgende Punkte wurden besonders beachtet:

  • wärmebrückenfreie Bauweise
  • Besondere Sorgfalt wurde bei der Ausführung von Durchbrüchen, Installationen und Befestigungselementen in den Außenbauteilen angewandt: Alle Anschlüsse, Stossstellen und Durchbrüche in und zu Wänden, Böden, Decken und Fenster / Türelementen sind luftdicht verklebt um Luftdichtheit zu erreichen und den Blowerdoortest positiv erfüllen zu können.
  • Stöße wurden im freien Wandbereich angeordnet um ein sorgfältiges Abkleben zu gewährleisten
  • Für alle Materialien und Bauteile wurden Grenzwerte festgelegt und deren Einhaltung sorgfältig geprüft
  • Jedes Zimmer ist mit einem Zutrittsystem (Kartenstecksystem) ausgestattet, welches bei verlassen des Zimmers die Energieversorgung des Zimmers abschaltet um Energie zu sparen bzw. damit keine Standby-Geräte betrieben werden.
  • Für alle Leistungsstarken Verbraucher, z.B. Küchengeräte, Lüftungsanlagen, Waschmaschine, Wäschetrockner, etc. wird ein Energiemanagementsystem eingesetzt. Das Energiemanagementsystem schaltet die Verbraucher in verschiedenen Stufen ab.
  • Besondere Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz bei der Beleuchtung
  • Die Gebäudesteuerung gewährt detaillierten Einblick in die Energieverbräuche, alle führenden Größen des Heizungs- und Lüftungssystems können beeinflusst werden
  • Energieerlebnisse im Freien (wie etwa: Solar – Energieteich, verschiedene Anwendungen mit Fotovoltaik, Solargleiter und Solargleiter-Versuchsbahn, Park der Lebensenergie, Sitzgelegenheiten mit unterschiedlichen Materialien, Windgenerator, Solar- und Elektro-Fahrzeuge, Solartankstelle)
  • Energieerlebnisse im Inneren (wie etwa: Eisbrunnen (Eiswand) in der Eingangshall, Schaukästen mit Versuchs-Demonstrationsobjekten und Modellen, zum Thema Energie, -gewinnung, -transport, -entwicklung, Licht sowie historischen Beispielen (Strom, Wasserkraft, etc.), Automatische Tageslichtsteuerung bzw. Verdunkelung mittels Raffstores in der Aula zur Optimierung des Wärmehaushalts (sommerliche Überhitzung) im Hallenbereich, „Energie Mobile“ Fotovoltaikelemente treiben bei Lichteinfall kleine Motoren / Ventilatoren an und bringen einzelnen Elemente in Bewegung, Energiespiel Erlebnis des eigenen Energieverbrauchs)

TERMINE

  • Projektbeginn: 01. Juni 2008
  • Eröffnung am 19.06.2010